News-Details
Donnerstag, 12.11.2015

Barrierefreies Bad: Bund fördert den Umbau

Bis zu 5.000 € für den altersgerechten Umbau von Häusern und Wohnungen

Wer in den barrierefreien Umbau seines Hauses oder seiner Wohnung investiert, kann seit Oktober bei der KfW Förderbank einen Zuschuss beantragen. Sowohl Eigentümer als auch Mieter von Ein- und Zweifamilienhäusern und Wohnungen können diese Förderung nutzen, wenn sie bodengleiche Duschen, schwellenlose Türen oder andere altersgerechte Umbauten in den eigenen vier Wänden realisieren.

Mit dieser Maßnahme möchte die Bundesregierung dazu beitragen, dass Bürger möglichst lange selbstständig im eigenen Heim wohnen können. Durch die Umbauten wird die Unfallgefahr gesenkt und Bewohnern sowie pflegenden Personen wird der Alltag erleichtert.

Wie hoch ist der Zuschuss?

Der Zuschuss für einzelne, frei kombinierbare Maßnahmen zur Barrierereduzierung beläuft sich auf maximal 4.000 €. Für den altersgerechten Umbau eines Hauses beträgt die Förderung maximal 5.000 €.

Insgesamt werden zwischen 2014 und 2018 vom Bund 54 Millionen Euro für das KfW-Programm zur Verfügung gestellt. Der Zuschuss ist mit dem Programm zur energetischen Gebäudesanierung kombinierbar.

Gibt es noch andere Fördermittel?

Ja, die gibt es. Wer aufgrund von Pflegebedürftigkeit seine Wohnung behindertengerecht umbaut, konnte bisher von der Pflegekasse einen Zuschuss bis zu 2.500 € beanspruchen. Ab 2015 soll dieser Betrag auf 4.000 € erhöht werden.

Auch Bürger, die einen Wohn-Riester-Vertrag abgeschlossen haben oder abschließen möchten, kann sein gefördertes Guthaben seit 2014 für den altersgerechten Umbau einsetzen - jedoch nur, wenn durch den Umbau Barrieren reduziert werden. Darüber hinaus kann dieses Förderprogramm nicht mit anderen Zuschüssen kombiniert werden.

Quelle: Handwerksblatt

Render-Time: -0.614834